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Nahrungsmittel in Deutschland nach wie vor preiswert
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Der europäische Vergleich bestätigt: In Deutschland
sind die Nahrungsmittel mit am preiswer-
testen. Lebensmittel sind auch
heute noch günstig zu haben und kein Inflationstreiber.
Steigende
Preise für Milchprodukte sowie Brot und Backwaren werden die Lebenshaltung der
Bundes-
bürger laut diw kaum verteuern.
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Der Anteil von Molkereiprodukten an
den Verbraucherausgaben liegt derzeit bei 1,4 Prozent, bei den
Broterzeugnissen sind es 1,7 Prozent.
Würde sich der Preis dieser
Produkte durchgängig um 10 % erhöhen, hätte dies für die
Lebenshaltungskosten ein Plus von 0,4 Prozent zur Folge
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Erzeugerpreise dämpfen Nahrungsmittelpreise
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Die landwirtschaftlichen Erzeuger-
preise hatten sich in den letzten
Jahren ausgesprochen günstig auf die Nahrungsmittelpreise und damit auf
die Lebenshaltungskosten ausgewirkt. Das gilt auch für das
Wirtschaftsjahr 2005/06. Der Index der Nahrungsmittelpreise
(einschließlich alkoholischer Getränke) stieg nur um 1,0 Prozent.
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Der Preisindex der übrigen Lebenshaltungskosten nahm dagegen um 2,2
Prozent zu. Auf der anderen Seite unterliegen die Erzeuger und
Weiterverarbeiter strengen Auflagen im Bereich des Tier- oder
Umweltschutzes, die zum Teil deutlich über die europaweiten
Anforderungen hinausgehen und die Produktion verteuern.
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Niedrige Nahrungsmittelpreise bremsen Inflationsrate
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In den letzten fünfeinhalb Jahren (2000 bis 2005/06) fiel der
Preisanstieg der Nahrungsmittel mit knapp 6 Prozent im Vergleich zur
Preissteigerung bei Energie mit fast 39 Prozent oder bei Freizeit- und
Kulturdienstleistungen mit knapp 14 Prozent eher bescheiden aus.
Die Lebenshaltungskosten aller
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privaten Haushalte haben sich von 1950
bis 2005 mehr als vervier-
facht. Dagegen stiegen im gleichen Zeitraum
die Preise für Nahrungsmittel, Getränke und Tabak nur auf das
Dreifache. Den Durchschnitt nach oben zogen dagegen die Ausgaben für
Wohnungsmieten, die auf rund das Achtfache geklettert sind.
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